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Das Kinderzimmer für 2 Kinder einrichten

kinderzimmer_fuer_zweiFoto: Annette Frank -

Sie möchten ein Kinderzimmer für 2 Kinder? einrichten Hier gibt es ein paar Planungstipps von uns für Sie, damit Sie eine gute Lösung finden. 
 

So planen Sie ein Kinderzimmer für 2 Kinder

Ein Kinderzimmer für 2 Geschwister ist keine Seltenheit. Einige Familien und die Kinder selber erleben diesen Zustand als Bereicherung. Für andere wieder ist es eine Belastung, das Kinderzimmer mit einem Bruder oder der Schwester zu teilen. Zwei maßgebliche Faktoren sind sicherlich das Alter bzw. der Altersunterschied der beiden Kinder und zum anderen die Grösse des Raumes. Tendenziell ist es leichter; kleinere bzw. jüngere Kinder zusammen wohnen zu lassen, als beispielsweise Jugendliche oder Geschwister, die einige Jahre auseinander sind, damit es nicht zu Interessenkonflikten kommt. Und grundsätzlich ist es sicherlich leichter, 2 Kinder in einem Zimmer unterzubringen, das gross genug ist und somit gute Voraussetzungen erfüllt, zwei gleichwertige Raumhälften zu schaffen.

Im folgenden nun einige Punkte und Überlegungen, die Ihnen bei der Entscheidung und Gestaltung helfen. 

Grundsätzliches Wohnkonzept 

Vielleicht gibt es innerhalb der Wohnung oder des Hauses doch eine alternative der Raumverteilung? Manchmal macht es Sinn, auch die im ersten Augenblick völlig abwegigsten Alternativen durchzuspielen. Inwieweit können Papa und Mama umziehen oder auf einen Raum verzichten oder andere Räume zusammenlegen, sodass doch vielleicht ein zweites Kinderzimmer frei werden kann? Da hat es schon die schönsten Aha-Erlebnisse gegeben. 

Einzelne Ausweichmöglichkeiten 

Macht es beispielsweise Sinn, einige Funktionen auszulagern? Wie sieht Ihr Familienleben diesbzgl. aus? Gibt es den Raum dafür? Man könnte z.B. überlegen, die Kleiderschränke raus zu nehmen, um Platz zu sparen. Eine Alternative wäre, ein grosser Flur oder eine Art Ankleidezimmer mit den Eltern zusammen. Oft ergeben sich Alternativen in diesem Bereich, die man so vorher noch nicht realisiert hat. Gibt es einen kleinen Arbeitsplatz, den man ausserhalb des Kinderzimmers platzieren kann? Alternativ einen "Spielplatz" oder Spielzimmer? All das trägt dazu bei, das gemeinsame Zimmer etwas zu entlasten, wenn es zu Platzproblemen kommt. Aber es ist auch eine Möglichkeit zumindest teilweise und partiell den beiden Geschwistern die Option des eigenen Bereiches zu ermöglichen. 

Zusammen oder getrennt? 

Wenn die Entscheidung gefallen ist, dass zwei Geschwister in einem Kinderzimmer wohnen, überlegen Sie sich, ob sie lieber das Konzept der Gemeinsamkeit oder Trennung umsetzen wollen. Gemeinsamkeit bedeutet, das Zimmer als Einheit zu gestalten. Räumlich, optisch und auch von den Funktionen. Oder möchten Sie lieber zwei getrennte Bereiche schaffen? Bei dieser Entscheidung spielen viele Faktoren mit. Sind die beiden Geschwister in einem ähnlichem Alter und haben demnach ähnliche Interessen und Spielzeuge? Haben sie einen ähnlichen Geschmack? Sind sie gerne zusammen? Wie verstehen sie sich und wie ist der Charakter der beiden? Sind sie lieber alleine für sich oder lieber gemeinsam? Das sind alles Faktoren, die Sie selber am besten entscheiden können, innerhalb der Familie begründet sind und auch innerhalb der Familie geklärt werden können. 

Zusammen 

Je reduzierter Sie mit dem Einsatz von unterschiedlichen Farben, Kindermöbeln und Textilien umgehen, desto eher erreichen Sie eine Harmonie und ein zusammengehöriges Gefühl. Dennoch müssen Sie nicht darauf verzichten, unterschiedliche Bereiche zu definieren. Denn selbst, wenn Sie ein harmonisches Gesamtbild erreichen wollen, ist es für die Kinder schön, etwas eigenes zu haben. Das können Sie aber wunderbar durch Detailgestaltung erreichen. So können Sie sich durchaus für gleiche Kindermöbel entscheiden, die in Farbe und Material identisch sind und kleinere Details verändern. Durch Aufkleber oder Motivsticker (die wieder abzulösen sind) oder durch Möbelknöpfe in unterschiedlichen Farben. Sie erhalten so ein harmonisches Gesamtbild mit einem individuellem Touch für jedes Ihrer Kinder. Eine zweite Möglichkeit ist die Wandfarbe. Wenn Sie sich für eine dominante Farbe entschieden haben, die das Gesamtbild prägt, können Sie durch den Einsatz von z.B. Bordüren oder Wandstickern eigene Bereiche definieren. Bei vielen Herstellern gibt es die selben Motive in unterschiedlichen Farben, sodass Sie mit Details Individualität erzeugen. Oder setzen Sie (sparsam) eine zweite und dritte Farbe ein. Das können kleine Blümchen auf der Wand, ein farbiger Fries an der Decke oder sonstige (kleine) Motive sein. Auch so schaffen Sie bei einem einheitlichen Gesamtbild unterschiede im Detail. So erreichen Sie trotz gemeinsamen Zimmers, dass jedes Kind etwas eigenes hat. Weitere Möglichkeiten sind selbstverständlich Textilien, wie Kissen,Kinderbettwäsche oder z.B. Betthimmel. 

wirkung_borduereFoto: casadeco

Getrennt 

Schauen Sie, ob der Raum eine Trennung hergibt und ob die innenarchitektonischen Begebenheiten eine logische Trennung hergeben. Das können Nischen oder Vorsprünge (Kamine) sein, die eine Trennung unterstützen. Fenster und Türen bilden einzeln und im Zusammenspiel Achsen aus, die man aufnehmen kann. So teilt eine Zimmertür, die mittig in eine Wand eingelassen ist, wie von selbst das Kinderzimmer in zwei Hälften. Das gleiche kann durch Fenster oder Balkontüren der Fall sein. Wichtig für eine absolutere Trennung ist, dass beide neu entstandenen Zimmerhälften gleichberechtigt in Bezug auf Licht und Luft sind. Sie müssen beide Teile mit Frischluft versorgen können und beide Hälften sollten natürliches Licht haben. Je nach Raumsituation können Sie die Kindermöbel als innenarchitektonische Maßnahme mit einbeziehen. So können Sie Schränke, Regale oder auch Hochbetten als Raumteiler nutzen. Eine witzige und praktische Möglichkeit sind Etagenbetten, die Sie nur von der jeweiligen Seite zugänglich gestalten (Abgrenzung durch Holz oder Stoff) und so eine pfiffige Zimmerteilung erhalten und zudem Platz einsparen können. 

Der Vorteil einer etwas konsequenteren Raumteilung liegt darin, dass Sie freier sind, beide Teile unabhängiger von einander gestalten zu können, ohne, dass das komplette Kinderzimmer zu unruhig wirkt. Die Abgrenzungen sind logischer und in das gesamte Raumkonzept eingebunden. 

Halb - halb 

Ein Mittelweg zu den oben aufgeführten Konzepten wäre eine teilweise Trennung. In vielen Fällen ein guter Kompromiss. Das bedeutet, dass Sie bestimmte Bereiche ausgliedern und getrennt gestalten. Dazu würde sich beispielsweise der Schlafbereich anbieten. Das bedeutet, dass Sie die beiden Kinderbetten trennen und Platz zum Spielen, Anziehen oder Arbeiten gemeinsam lassen. Eine Abgrenzung der beiden Betten erreichen Sie durch räumliche Distanz - vorausgesetzt der Raum gibt das her. Eine andere Möglichkeit wären Betthimmel, oder (transparente) Vorhänge. Eine normale horizontale Trennung ist auch bei Etagenbetten gegeben - oben/unten. Diesen Effekt können Sie durch die oben angesprochenen Möglichkeit der teilweisen Abgrenzung verfeinern. 

Tabus 

Egal für welches Konzept Sie sich entscheiden. Es gibt Bereiche, die unangetastet bleiben sollten. Das ist zum einen der Boden und zum anderen die Decke. Wenn sie unterschiedliche Bodenbeläge einsetzen wollen, ist der Aufwand nicht gerechtfertigt und die baulichen Maßnahmen wären auch in keinem Verhältnis. Dennoch steht Ihnen frei, kleinere Teppiche unterschiedlich einzusetzen bzw. diese Einschränkung auszugleichen. Auch die Decke sollte einheitlich gestaltet bleiben - gerade, was Farbe angeht. Die Trennung wäre zu extrem und würde (fast) keinem Raum gut tun. Er würde zu sehr auseinander fallen. Letztendlich wäre dann die konsequentere und bessere Alternative eine Art Trennwand einzuziehen - falls möglich. Trotz aller Unterschiede und eigener Bereiche benötigt das Kinderzimmer ein "zusammenhängendes Band". 

Fazit 

Wie in jedem Bereich gibt es für jedes Konzept gute Gründe dafür und dagegen. Zeihen Sie die gesamte Familie mit ein und überlegen, wie sie das gemeinsame Leben gestalten wollen. Nutzen Sie die vorhandenen Möglichkeiten der (Innen)architektur und arbeiten Sie nicht "gegen" den Raum. Wenn Sie sich unsicher sind, dann zeichnen Sie sich einen Grundriss auf und spielen mit verschiedenen Möglichkeiten. Sie werden das Zimmer so schnell kennenlernen. Oder fragen Sie in unserem Forum. Beherzigen Sie die Regel, dass zu viele Unterschiede (Farben, Formen, Materialien) zu viel Unruhe in den Raum tragen. Das gilt umso mehr, je kleiner das Zimmer ist. Oft ist weniger mehr.

Und zu guter letzt: Hören Sie auf Ihren Bauch ...

 

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Dann geht es um das grosse Thema aufräumen. Ordnung im Kinderzimmer ist ebenso wichtig, wie die Frage, wie Sie Stauraum im Kinderzimmer schaffen können.

Zu guter Letzt geben wir Ihnen ein paar Kinderzimmer Spartipps

Aber auch in unserem Internetladen gibt es passende Kategorien zu oben genannten Themen. So haben wir beispielsweise Etagenbetten und Doppelbetten für Kinder im Angebot. Körbe & Aufbewahrung sind ebenso ein Thema, wie die DInge, die Sie für die Schule benötigen.

Foto: Annette Frank - Sie möchten ein Kinderzimmer für 2 Kinder? einrichten Hier gibt es ein paar Planungstipps von uns für Sie, damit Sie eine gute Lösung finden.    So... mehr erfahren »
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Das Kinderzimmer für 2 Kinder einrichten

kinderzimmer_fuer_zweiFoto: Annette Frank -

Sie möchten ein Kinderzimmer für 2 Kinder? einrichten Hier gibt es ein paar Planungstipps von uns für Sie, damit Sie eine gute Lösung finden. 
 

So planen Sie ein Kinderzimmer für 2 Kinder

Ein Kinderzimmer für 2 Geschwister ist keine Seltenheit. Einige Familien und die Kinder selber erleben diesen Zustand als Bereicherung. Für andere wieder ist es eine Belastung, das Kinderzimmer mit einem Bruder oder der Schwester zu teilen. Zwei maßgebliche Faktoren sind sicherlich das Alter bzw. der Altersunterschied der beiden Kinder und zum anderen die Grösse des Raumes. Tendenziell ist es leichter; kleinere bzw. jüngere Kinder zusammen wohnen zu lassen, als beispielsweise Jugendliche oder Geschwister, die einige Jahre auseinander sind, damit es nicht zu Interessenkonflikten kommt. Und grundsätzlich ist es sicherlich leichter, 2 Kinder in einem Zimmer unterzubringen, das gross genug ist und somit gute Voraussetzungen erfüllt, zwei gleichwertige Raumhälften zu schaffen.

Im folgenden nun einige Punkte und Überlegungen, die Ihnen bei der Entscheidung und Gestaltung helfen. 

Grundsätzliches Wohnkonzept 

Vielleicht gibt es innerhalb der Wohnung oder des Hauses doch eine alternative der Raumverteilung? Manchmal macht es Sinn, auch die im ersten Augenblick völlig abwegigsten Alternativen durchzuspielen. Inwieweit können Papa und Mama umziehen oder auf einen Raum verzichten oder andere Räume zusammenlegen, sodass doch vielleicht ein zweites Kinderzimmer frei werden kann? Da hat es schon die schönsten Aha-Erlebnisse gegeben. 

Einzelne Ausweichmöglichkeiten 

Macht es beispielsweise Sinn, einige Funktionen auszulagern? Wie sieht Ihr Familienleben diesbzgl. aus? Gibt es den Raum dafür? Man könnte z.B. überlegen, die Kleiderschränke raus zu nehmen, um Platz zu sparen. Eine Alternative wäre, ein grosser Flur oder eine Art Ankleidezimmer mit den Eltern zusammen. Oft ergeben sich Alternativen in diesem Bereich, die man so vorher noch nicht realisiert hat. Gibt es einen kleinen Arbeitsplatz, den man ausserhalb des Kinderzimmers platzieren kann? Alternativ einen "Spielplatz" oder Spielzimmer? All das trägt dazu bei, das gemeinsame Zimmer etwas zu entlasten, wenn es zu Platzproblemen kommt. Aber es ist auch eine Möglichkeit zumindest teilweise und partiell den beiden Geschwistern die Option des eigenen Bereiches zu ermöglichen. 

Zusammen oder getrennt? 

Wenn die Entscheidung gefallen ist, dass zwei Geschwister in einem Kinderzimmer wohnen, überlegen Sie sich, ob sie lieber das Konzept der Gemeinsamkeit oder Trennung umsetzen wollen. Gemeinsamkeit bedeutet, das Zimmer als Einheit zu gestalten. Räumlich, optisch und auch von den Funktionen. Oder möchten Sie lieber zwei getrennte Bereiche schaffen? Bei dieser Entscheidung spielen viele Faktoren mit. Sind die beiden Geschwister in einem ähnlichem Alter und haben demnach ähnliche Interessen und Spielzeuge? Haben sie einen ähnlichen Geschmack? Sind sie gerne zusammen? Wie verstehen sie sich und wie ist der Charakter der beiden? Sind sie lieber alleine für sich oder lieber gemeinsam? Das sind alles Faktoren, die Sie selber am besten entscheiden können, innerhalb der Familie begründet sind und auch innerhalb der Familie geklärt werden können. 

Zusammen 

Je reduzierter Sie mit dem Einsatz von unterschiedlichen Farben, Kindermöbeln und Textilien umgehen, desto eher erreichen Sie eine Harmonie und ein zusammengehöriges Gefühl. Dennoch müssen Sie nicht darauf verzichten, unterschiedliche Bereiche zu definieren. Denn selbst, wenn Sie ein harmonisches Gesamtbild erreichen wollen, ist es für die Kinder schön, etwas eigenes zu haben. Das können Sie aber wunderbar durch Detailgestaltung erreichen. So können Sie sich durchaus für gleiche Kindermöbel entscheiden, die in Farbe und Material identisch sind und kleinere Details verändern. Durch Aufkleber oder Motivsticker (die wieder abzulösen sind) oder durch Möbelknöpfe in unterschiedlichen Farben. Sie erhalten so ein harmonisches Gesamtbild mit einem individuellem Touch für jedes Ihrer Kinder. Eine zweite Möglichkeit ist die Wandfarbe. Wenn Sie sich für eine dominante Farbe entschieden haben, die das Gesamtbild prägt, können Sie durch den Einsatz von z.B. Bordüren oder Wandstickern eigene Bereiche definieren. Bei vielen Herstellern gibt es die selben Motive in unterschiedlichen Farben, sodass Sie mit Details Individualität erzeugen. Oder setzen Sie (sparsam) eine zweite und dritte Farbe ein. Das können kleine Blümchen auf der Wand, ein farbiger Fries an der Decke oder sonstige (kleine) Motive sein. Auch so schaffen Sie bei einem einheitlichen Gesamtbild unterschiede im Detail. So erreichen Sie trotz gemeinsamen Zimmers, dass jedes Kind etwas eigenes hat. Weitere Möglichkeiten sind selbstverständlich Textilien, wie Kissen,Kinderbettwäsche oder z.B. Betthimmel. 

wirkung_borduereFoto: casadeco

Getrennt 

Schauen Sie, ob der Raum eine Trennung hergibt und ob die innenarchitektonischen Begebenheiten eine logische Trennung hergeben. Das können Nischen oder Vorsprünge (Kamine) sein, die eine Trennung unterstützen. Fenster und Türen bilden einzeln und im Zusammenspiel Achsen aus, die man aufnehmen kann. So teilt eine Zimmertür, die mittig in eine Wand eingelassen ist, wie von selbst das Kinderzimmer in zwei Hälften. Das gleiche kann durch Fenster oder Balkontüren der Fall sein. Wichtig für eine absolutere Trennung ist, dass beide neu entstandenen Zimmerhälften gleichberechtigt in Bezug auf Licht und Luft sind. Sie müssen beide Teile mit Frischluft versorgen können und beide Hälften sollten natürliches Licht haben. Je nach Raumsituation können Sie die Kindermöbel als innenarchitektonische Maßnahme mit einbeziehen. So können Sie Schränke, Regale oder auch Hochbetten als Raumteiler nutzen. Eine witzige und praktische Möglichkeit sind Etagenbetten, die Sie nur von der jeweiligen Seite zugänglich gestalten (Abgrenzung durch Holz oder Stoff) und so eine pfiffige Zimmerteilung erhalten und zudem Platz einsparen können. 

Der Vorteil einer etwas konsequenteren Raumteilung liegt darin, dass Sie freier sind, beide Teile unabhängiger von einander gestalten zu können, ohne, dass das komplette Kinderzimmer zu unruhig wirkt. Die Abgrenzungen sind logischer und in das gesamte Raumkonzept eingebunden. 

Halb - halb 

Ein Mittelweg zu den oben aufgeführten Konzepten wäre eine teilweise Trennung. In vielen Fällen ein guter Kompromiss. Das bedeutet, dass Sie bestimmte Bereiche ausgliedern und getrennt gestalten. Dazu würde sich beispielsweise der Schlafbereich anbieten. Das bedeutet, dass Sie die beiden Kinderbetten trennen und Platz zum Spielen, Anziehen oder Arbeiten gemeinsam lassen. Eine Abgrenzung der beiden Betten erreichen Sie durch räumliche Distanz - vorausgesetzt der Raum gibt das her. Eine andere Möglichkeit wären Betthimmel, oder (transparente) Vorhänge. Eine normale horizontale Trennung ist auch bei Etagenbetten gegeben - oben/unten. Diesen Effekt können Sie durch die oben angesprochenen Möglichkeit der teilweisen Abgrenzung verfeinern. 

Tabus 

Egal für welches Konzept Sie sich entscheiden. Es gibt Bereiche, die unangetastet bleiben sollten. Das ist zum einen der Boden und zum anderen die Decke. Wenn sie unterschiedliche Bodenbeläge einsetzen wollen, ist der Aufwand nicht gerechtfertigt und die baulichen Maßnahmen wären auch in keinem Verhältnis. Dennoch steht Ihnen frei, kleinere Teppiche unterschiedlich einzusetzen bzw. diese Einschränkung auszugleichen. Auch die Decke sollte einheitlich gestaltet bleiben - gerade, was Farbe angeht. Die Trennung wäre zu extrem und würde (fast) keinem Raum gut tun. Er würde zu sehr auseinander fallen. Letztendlich wäre dann die konsequentere und bessere Alternative eine Art Trennwand einzuziehen - falls möglich. Trotz aller Unterschiede und eigener Bereiche benötigt das Kinderzimmer ein "zusammenhängendes Band". 

Fazit 

Wie in jedem Bereich gibt es für jedes Konzept gute Gründe dafür und dagegen. Zeihen Sie die gesamte Familie mit ein und überlegen, wie sie das gemeinsame Leben gestalten wollen. Nutzen Sie die vorhandenen Möglichkeiten der (Innen)architektur und arbeiten Sie nicht "gegen" den Raum. Wenn Sie sich unsicher sind, dann zeichnen Sie sich einen Grundriss auf und spielen mit verschiedenen Möglichkeiten. Sie werden das Zimmer so schnell kennenlernen. Oder fragen Sie in unserem Forum. Beherzigen Sie die Regel, dass zu viele Unterschiede (Farben, Formen, Materialien) zu viel Unruhe in den Raum tragen. Das gilt umso mehr, je kleiner das Zimmer ist. Oft ist weniger mehr.

Und zu guter letzt: Hören Sie auf Ihren Bauch ...

 

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