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Kolumne: Hochbetten - ja oder nein?

hochbetten_ja_neinFoto: Oliver Furniture - 

Sind Hochbetten eine gute Idee für das Kinderzimmer? In dieser Kolumne geben wir Ihnen ein paar persönliche Gedanken und Entscheidungshilfen von uns an die Hand. 

Sind Hochbetten im Kinderzimmer eine gute Idee?



Liebe Leser,

Dieses mal geht es um Hochbetten für Kinder. Warum? 

Hochbett ist einer der meistegesuchtesten Begriffe in unserem Shop. Hochbett ist eines der meist gesuchten Begriffe im Internet im Zusammenhang mit Kindermöbeln oder Kinderzimmern. Nach Hochbetten wird in Anfragen an uns, wenn es um Kinderbetten geht, am meisten gefragt. Hochbett und Kinderzimmer – offensichtlich unzertrennlich miteinander verbunden und dazu mit einer magischen Anziehungskraft auf Kinder versehen. Auch im alltäglichen Verkauf erleben wir dies. Aber nur auf Kinder? Wer träumt nicht davon auf einem Podest zu schlafen – zumindest manchmal. 

Warum das so ist? (k)eine Ahnung … 

Ein Hochbett zu haben oder darin zu schlafen bedeutet zum einen Abenteuer. Es ist unkonventionell. Man muss erst einmal klettern, um in seine Schlafhöhle auf dem Baum zu gelangen. Oben zu sein bedeutet Übersicht. Über den dingen sein, den Überblick behalten und alles im Griff haben. Dazu ist man selbst unerreichbar und in Sicherheit. Einen eigenen Rückzugsort haben, der für andere nur schwer erreichbar ist. Seinen eigenen (Schlaf)platz haben. Neben diesen emotionalen Gründen, die für ein Hochbett sprechen, gibt es natürlich auch parktische Vorteile. So schafft man zusätzlichen Raum, indem man eine zweite Ebene schafft und das Bett in den „ersten Stock“ verlegt. Dadurch erhält man zusätzlichen, nutzbaren Raum im Kinderzimmer. 

Sie ahnen es - jetzt kommt das "Aber". 

Ein Hochbett hat auch ganz gravierende Nachteile. Zum einen ist die Sicherheit zu nennen. Gütesiegel und Sicherheitsplaketten hin oder her. Ihr Sohnemann oder Ihre Tochter kümmern sich nicht um Siegel, wenn sie anfangen zu klettern. Da kann die Brüstung sämtlichen "Dins" dieser Welt entsprechen. Fakt bleibt, dass man von einem Hochbett runterfallen kann und das ist nicht lustig.

Auch uns Eltern schwant dieses Risiko. Denn es sind die meist geäusserten Bedenken im Verkaufsgepräch.

Einige Hersteller haben übrigens mittlerweile drauf reagiert und ihre Absturzsicherungen erhöht. 

Dann gibt es aber noch emotionale Gründe, die dagegen sprechen. Sie möchten sich zur gute-Nacht-Geschichte auf das Bett setzen? Ihr Kind ist krank und will geplegt und betüdelt werden? Ihrem Kind wird nachts schlecht, oder es hat Durst oder es bekommt nachts Angst und will schnell runterkrabbeln. Sie möchten einfach noch einmal lieb gute Nacht sagen? Ein Hochbett schafft räumliche und emotionale Distanz - das sollte man bedenken. 

Dann gibt es noch die sogenannten halbhohen Betten. So eine Art Mittelding zwischen Hochbetten und normalen Betten. Sie sind in der Regel nicht höher als 1,20 m - 1,50 m. Die Kinder sind somit leicht für Papa und Mama zu erreichen und auch zugänglich. Das allabende auf-dem-Bett-Sitzen ist zwar auch hier nicht möglich, aber die Distanz ist nicht allzu gross. Auch das Gefühl des oben Schlafens ist hier gegeben. Nicht ganz so hoch, wie bei einem klassischem Hochbett, aber immer noch hoch genug um etwas "Erhabenes" zu fühlen. Allerdings ist hier der Raum unter dem Bett begrenzt. Er lässt sich nicht voll nutzen, sondern kann allenfalls als Kuschelhöhle oder auch Stauraum genutzt werden. Das ist besser als nichts, aber eben kein vollwertiger und zusätzlicher Raum im Kinderzimmer. Ein weiteres Highlight bei den halbhohen Betten ist zudem die Möglichkeit Rutschen zu integrieren. Das erhöht den Spassfaktor ungemein, macht das Kinderbett aber zu einem Spielbett. Es ist also kein Ort der Ruhe mehr. 

Dies sind ein paar Grundsätze, die vielleicht helfen, eine Entscheidung zu finden, wenn es um das neue Kinderbett geht. Hochbetten sind die absoluten Stars bei Kindern und in jedem Kinderzimmer. Allerdings verlieren sie auch schneller ihren Reiz, als die normalen und klassischen Betten. Sie sind einfach zu "speziell" und in ihrer Individualität auch wieder zu festgelegt. Erst recht bei Hochbetten, die zu regelrechten Spielbetten umfunktioniert werden. Abgesehen davon, dass man dadurch viel Unruhe in ein eigentlich ruhiges Kinderzimmermöbel bringt, legt man sich umso fester, je detaillierter das Angebot wird. Spielkräne, Steuerräder, Seile und Klettermöglichkeiten sind sicherlich der Hit. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, ob diese ganze Aktion an einem Kinderbett nicht fehl am Platze ist. Das wäre vielleicht einmal ein extra Thema wert. Abgesehen davon, dass das Angebot schneller langweilig wird. 

Ein normales Bett ist eben nur ein Bett. Nicht mehr und nicht weniger. Aber das klassische Wesen macht es eben auch dauerhafter. 

Sie sehen beide Kinderbetten haben etwas Grundverschiedenes. Und jede Form hat ihren Reiz. Es gibt auch keine allgemeingültigen Ratschläge. Mit diesem Beitrag wollte ich einfach nur ein paar grundsätzliche Überlegungen aufzeigen. Auch deswegen, weil der erste Reiz eines Hochbettes eben nur ein erster Reiz ist. Für und wider zu sehen macht einem die Entscheidungsfindung vielleicht klarer. 

in diesem Sinne 

herzliche Grüsse 

Ihre kinder räume

Foto: Oliver Furniture -  Sind Hochbetten eine gute Idee für das Kinderzimmer? In dieser Kolumne geben wir Ihnen ein paar persönliche Gedanken und Entscheidungshilfen von uns an die... mehr erfahren »
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Kolumne: Hochbetten - ja oder nein?

hochbetten_ja_neinFoto: Oliver Furniture - 

Sind Hochbetten eine gute Idee für das Kinderzimmer? In dieser Kolumne geben wir Ihnen ein paar persönliche Gedanken und Entscheidungshilfen von uns an die Hand. 

Sind Hochbetten im Kinderzimmer eine gute Idee?



Liebe Leser,

Dieses mal geht es um Hochbetten für Kinder. Warum? 

Hochbett ist einer der meistegesuchtesten Begriffe in unserem Shop. Hochbett ist eines der meist gesuchten Begriffe im Internet im Zusammenhang mit Kindermöbeln oder Kinderzimmern. Nach Hochbetten wird in Anfragen an uns, wenn es um Kinderbetten geht, am meisten gefragt. Hochbett und Kinderzimmer – offensichtlich unzertrennlich miteinander verbunden und dazu mit einer magischen Anziehungskraft auf Kinder versehen. Auch im alltäglichen Verkauf erleben wir dies. Aber nur auf Kinder? Wer träumt nicht davon auf einem Podest zu schlafen – zumindest manchmal. 

Warum das so ist? (k)eine Ahnung … 

Ein Hochbett zu haben oder darin zu schlafen bedeutet zum einen Abenteuer. Es ist unkonventionell. Man muss erst einmal klettern, um in seine Schlafhöhle auf dem Baum zu gelangen. Oben zu sein bedeutet Übersicht. Über den dingen sein, den Überblick behalten und alles im Griff haben. Dazu ist man selbst unerreichbar und in Sicherheit. Einen eigenen Rückzugsort haben, der für andere nur schwer erreichbar ist. Seinen eigenen (Schlaf)platz haben. Neben diesen emotionalen Gründen, die für ein Hochbett sprechen, gibt es natürlich auch parktische Vorteile. So schafft man zusätzlichen Raum, indem man eine zweite Ebene schafft und das Bett in den „ersten Stock“ verlegt. Dadurch erhält man zusätzlichen, nutzbaren Raum im Kinderzimmer. 

Sie ahnen es - jetzt kommt das "Aber". 

Ein Hochbett hat auch ganz gravierende Nachteile. Zum einen ist die Sicherheit zu nennen. Gütesiegel und Sicherheitsplaketten hin oder her. Ihr Sohnemann oder Ihre Tochter kümmern sich nicht um Siegel, wenn sie anfangen zu klettern. Da kann die Brüstung sämtlichen "Dins" dieser Welt entsprechen. Fakt bleibt, dass man von einem Hochbett runterfallen kann und das ist nicht lustig.

Auch uns Eltern schwant dieses Risiko. Denn es sind die meist geäusserten Bedenken im Verkaufsgepräch.

Einige Hersteller haben übrigens mittlerweile drauf reagiert und ihre Absturzsicherungen erhöht. 

Dann gibt es aber noch emotionale Gründe, die dagegen sprechen. Sie möchten sich zur gute-Nacht-Geschichte auf das Bett setzen? Ihr Kind ist krank und will geplegt und betüdelt werden? Ihrem Kind wird nachts schlecht, oder es hat Durst oder es bekommt nachts Angst und will schnell runterkrabbeln. Sie möchten einfach noch einmal lieb gute Nacht sagen? Ein Hochbett schafft räumliche und emotionale Distanz - das sollte man bedenken. 

Dann gibt es noch die sogenannten halbhohen Betten. So eine Art Mittelding zwischen Hochbetten und normalen Betten. Sie sind in der Regel nicht höher als 1,20 m - 1,50 m. Die Kinder sind somit leicht für Papa und Mama zu erreichen und auch zugänglich. Das allabende auf-dem-Bett-Sitzen ist zwar auch hier nicht möglich, aber die Distanz ist nicht allzu gross. Auch das Gefühl des oben Schlafens ist hier gegeben. Nicht ganz so hoch, wie bei einem klassischem Hochbett, aber immer noch hoch genug um etwas "Erhabenes" zu fühlen. Allerdings ist hier der Raum unter dem Bett begrenzt. Er lässt sich nicht voll nutzen, sondern kann allenfalls als Kuschelhöhle oder auch Stauraum genutzt werden. Das ist besser als nichts, aber eben kein vollwertiger und zusätzlicher Raum im Kinderzimmer. Ein weiteres Highlight bei den halbhohen Betten ist zudem die Möglichkeit Rutschen zu integrieren. Das erhöht den Spassfaktor ungemein, macht das Kinderbett aber zu einem Spielbett. Es ist also kein Ort der Ruhe mehr. 

Dies sind ein paar Grundsätze, die vielleicht helfen, eine Entscheidung zu finden, wenn es um das neue Kinderbett geht. Hochbetten sind die absoluten Stars bei Kindern und in jedem Kinderzimmer. Allerdings verlieren sie auch schneller ihren Reiz, als die normalen und klassischen Betten. Sie sind einfach zu "speziell" und in ihrer Individualität auch wieder zu festgelegt. Erst recht bei Hochbetten, die zu regelrechten Spielbetten umfunktioniert werden. Abgesehen davon, dass man dadurch viel Unruhe in ein eigentlich ruhiges Kinderzimmermöbel bringt, legt man sich umso fester, je detaillierter das Angebot wird. Spielkräne, Steuerräder, Seile und Klettermöglichkeiten sind sicherlich der Hit. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, ob diese ganze Aktion an einem Kinderbett nicht fehl am Platze ist. Das wäre vielleicht einmal ein extra Thema wert. Abgesehen davon, dass das Angebot schneller langweilig wird. 

Ein normales Bett ist eben nur ein Bett. Nicht mehr und nicht weniger. Aber das klassische Wesen macht es eben auch dauerhafter. 

Sie sehen beide Kinderbetten haben etwas Grundverschiedenes. Und jede Form hat ihren Reiz. Es gibt auch keine allgemeingültigen Ratschläge. Mit diesem Beitrag wollte ich einfach nur ein paar grundsätzliche Überlegungen aufzeigen. Auch deswegen, weil der erste Reiz eines Hochbettes eben nur ein erster Reiz ist. Für und wider zu sehen macht einem die Entscheidungsfindung vielleicht klarer. 

in diesem Sinne 

herzliche Grüsse 

Ihre kinder räume

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